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Diskussionswürdig: BauGB 13b

Bis End e2019 gilt im Baugesetz ein Ergäntzungsparagraph, dessen uswirkungen je nach Anwendung positiv, doch auch zumindest fragwürdig sein können. §13b besagt, dass im Zusammenhang mit bebauten Ortsteilen i, Außenbereich die Aufstellung des Bebauungsplans weiter beschleunigt werden kann, so die Grundfläche weniger als einen Hektar misst.

Grundfläche bedeutet dabei die von Gebäude, Garage, Stellpätzen und sog. Nebenanlagen überbaute, bzw. unterbaute Fläche.Hierin liegt ein Fallstrick – bei oberflächlicher Betrachtung. Je nachdem, wi egroß das zu beauende Grundstück ist, bleiben die 9.999 m² maximale Grundfläche. Damit wird ein Maß der baulichen Nutzung, die Grundflächenzahl direkt gesteuert. Bei einem Baugebiet wie der Haid III mit 45.700 m² [= 4,57 ha} bedeutet dies eine GRZ von knapp 0,22. Der Maximalwert für eine Kleinsiedlungsanlage liegt bei 0,2m für ein normales Wohngebiet bei 0,4.

Eine weitere Ausarbeitung der Thematik läuft derzeit.

Literatur:

– Baugesetz $ 13 b

– Bau-Nutzungsverordnung §§ 14 und 19